KÜNSTLERISCHE VITA

DIET LAKOWITZ

Diet Lakowitz

Die künstlerischen Wurzeln von Diet Lakowitz liegen schon früh in seiner Kindheit. Bereits im Alter von 12 Jahren hat er bei einem befreundeten Kunstschnitzer erste Werke gestaltet und von seinem Taschengeld hat er sich Ölfarben gekauft.

Seine Lehrzeit hat er bei Otto Dietz verbracht, einem der renommiertesten Verkaufs- und Werbegestalter Europas. Ausgestattet mit allen wesentlichen Grundfertigkeiten und getrieben von großer Neugier und Drang nach Neuem hat Diet Lakowitz sich stets neue Arbeitsfelder gesucht.

In den Sechziger Jahren entstanden Werke in den Ateliers von Holzkünstlern und Keramikern in Mittenwald und Garmisch Partenkirchen. Die Grundlagen für seine Gussarbeiten legte er in der Gießerei Lange in Künzelsau. In dieser Phase entstand auch der Eliatismus, eine große, abstrakte Skulptur aus Aluminiumguss.

In den Siebziger Jahren lernte er an der Kunstakademie bei Professor Schaden Kunstdruck im Siebdruckverfahren. Nach dieser Zeit wandte er sich wieder dem Werkstoff Metall zu, unter anderem mit seinen großen Schweißarbeiten „Babylon“ und „Meine Freiheit“. An diesem Punkt ist in seiner Materialwahl bereits einer seiner späteren Schwerpunkte, das Thema Vergänglichkeit zu erkennen.

In den letzten Jahrzehnten haben sich kontinuierlich weitere Materialien und Stile in sein Portfolio gemischt. Steinskulpturen aus Speck- und Buntsandstein entstanden parallel zu Werken aus Holz. Viele der Arbeiten entstanden in der Schweiz im Atelier Schlösslibrunnen, wo er mehrere Jahre in den Sommermonaten sein Domizil hatte. Der Schwerpunkt Vergänglichkeit tritt nun wieder stärker zutage, denn in seinen Materialien greift er nun verstärkt auf Hölzer zurück, die einem bewussten Alterungsprozess – zum Teil über 15 Jahre hinweg – ausgesetzt wurden.

Neben dem starken Fokus auf Skulpturen hat Diet Lakowitz nie seine Liebe zur Malerei aufgegeben. Auf der Kunstmeile sind dieses Jahr neue Werke aus diesem Zweig zu sehen. Dem Betrachter ist es wieder erlaubt, andere Dinge zu sehen als die des Künstlers, da dieser die realen Gegebenheiten seiner persönlichen Fantasie unterordnet.

Zur Zeit stellt Diet Lakowitz in einer großen Ausstellung in Stuttgart viele Werke zum Thema Inspiration aus. Die Ausstellung „Querweltein – Inspirationen“ findet bis 16. Juni 2013 in der Manufaktur Ziegenbein in der Liststrasse 28/I statt. Weiterhin ist ständig eine Auswahl seiner Werke in seinem Atelier in der Ostergasse 17 in Markgröningen zu sehen. Material und Ideen sind für die nächsten 50 Jahre vorhanden.

Diet Lakowitz
Ostergasse 17
Markgröningen
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